Viele Unternehmen befinden sich hinsichtlich ihrer Mitarbeitererfahrung bereits in der Wirkungsphase des Einsatzes von KI: 79 Prozent der befragten Expertinnen und Experten für Employee Experience (EX) berichten in einem aktuellen Report von Zendesk von einer deutlichen Verbesserung der Arbeitsqualität ihrer Mitarbeitenden durch KI. Für die Studie befragte das Softwareunternehmen 800 EX-Führungskräfte aus Organisationen unterschiedlicher Größe in 17 Ländern.
Demnach adaptieren EX-Führungskräfte vermehrt neue Arbeitspraktiken und Tools für die Unterstützung ihrer Teams. Sie versprechen sich davon insbesondere die Förderung der Produktivität und Zufriedenheit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Mitbewerbern. Die Umfrage liefert folgende Kernergebnisse:
- EX-Führungskräfte ergänzen ihr menschliches Team durch unterstützende KI-Agenten
- Die Einführung von Self-Service-Tools entspricht den Mitarbeitererwartungen hinsichtlich Flexibilität und Personalisierung
- Beschäftigte nutzen zunehmend KI-gestützte Datenanalysen als strategische Entscheidungsgrundlage.
Digitale Erweiterung des Teams
Erfolgte die Einstellung und Einarbeitung neuer Mitarbeitender früher oft noch vor Ort, so findet sie heute immer häufiger remote statt. Die befragten IT- und HR-Entscheider setzen demnach vermehrt auf KI-basierte Schulungen und Workflows: 35 Prozent wollen ihr Angebot erweitern.
Von der Integration von KI-Lösungen wie etwa Co-Piloten in die EX erwarten 81 Prozent der Befragten, dass die Mitarbeitenden komplexe Aufgaben effektiver lösen können. Dazu zählt etwa die Analyse umfangreicher Datensätze für die Ableitung von Unternehmensstrategien. 79 Prozent der EX-Expertinnen und Experten erkennen bereits eine Verbesserung der Arbeitsqualität von Mitarbeitenden durch KI. Knapp die Hälfte (44 Prozent) nennt eine schnellere Datenverarbeitung und eine höhere Produktivität als wichtige Faktoren.
Flexibilität und Personalisierung durch Self-Service
84 Prozent halten die freie Wahl des Arbeitsortes für einen wichtigen Faktor, der zur Work-Life-Balance beitragen kann. 87 Prozent der befragten Führungskräfte halten flexible Arbeitszeiten zudem für entscheidend, um die Produktivität zu steigern. Zwei Drittel nennen jedoch die genaue Messung der Produktivität im Homeoffice als zentrale Herausforderung, der sie u.a. mit KI-gestützten Datenanalysen begegnen wollen. Zudem setzen die befragten Entscheider vermehrt auf personalisierte EX-Lösungen, wie etwa KI-basierte Plattformen für die Schulung von Beschäftigten. 36 Prozent der Befragten geben an, bereits KI zu nutzen, um die EX zu personalisieren. 80 Prozent beobachten, dass Selfs-Service-Tools positiven Einfluss auf Produktivität und Mitarbeiterzufriedenheit haben. 84 Prozent haben bereits in HR-Plattformen investiert, die solche Optionen bieten.
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